Klostererfahrung

Das war der erste Aufenthalt in Thailand und intensive Begegnung mit Buddhismus.

Die Quintessenz meines anstrengenden Klosteraufenthalts war, dass ichPhilosophie in meinen Alltag und in mein Bewusstsein integrieren konnte. Und da ich mir bei einem meiner späteren Besuche in diesem Land der Weisheit und des Dschungels ein Haus auf einer Insel zulegte, kam ich auch mit den Menschen des Landes in vielfältiger Weise zusammen.

Für jeden, der mir begegnete, war Buddha der Leitfaden ihres Lebens, und sie falteten immer mit einer Neigung des Hauptes die Hände zur Begrüssung.

Beeindruckend.

Sie lebten die Gelassenheit. Alte Frauen hatten lächelnde freundlich strahlende Antlitze und blitzende Augen. Tat wohl.

Nun, da ich in diesem Zusammenhang meine Tochter erwähnt habe, möchte ich meine Kinder vorstellen. Meine Tochter ging, trotz guter Ausbildung, in jungen Jahren auf Weltreise, beginnend in Peking bis Südaustralien.

Sie kam nie mehr zurück.

 

Lebt heute auf der schönen Insel in Thailand. Sie feierte gestern ihren 50. Geburtstag. Einmal im Jahr besucht sie mich. Sonst treffen wir uns auf verschiedenen Möglichkeiten im Internet.

Dazu gibt es zwei Söhne, 61 und 59 Jahre alt, gesettelt im Businessleben, aber weit von mir weg.

Das heisst: eigentlich lebe ich, nach drei friedvollen Scheidungen, alleine und lebendig, wie in meinem ganzen Leben. Das „Normale“ war nicht meins. Reisen – Erleben – Abenteuer haben zum „Lebendig Altern“ geführt.

Buddha hat mir den Weg zu Empathie und Verantwortung gezeigt, und ich habe immer wieder durch Meditation zu mir selbst gefunden.

Von diesen Lebensreisen und Abenteuern werde ich im Lauf der Zeit immer wieder erzählen.