Atmen

Im Nachgang zur inneren Schönheit, von der ich im letzten Beitrag geschrieben habe, möchte ich noch die Bedeutung des richtigen Atmens aufgreifen. Mir ging es so, dass ich in Zeiten beruflicher Tätigkeit, verbunden mit Stress, nur kurz geatmet habe.

Beim Yoga hatte ich schon gelernt, anders zu atmen, und dem Atem grosse Bedeutung zuzumessen. Kaum war ich im Alltag,  wurde wieder flach geatmet. Ich glaube, viele Frauen kennen das Problem.

Jetzt habe ich Zeit. Und nicht von ungefähr ist mir eine Broschüre in die Hände gefallen: richtiges Atmen. Endlich habe ich es verstanden und verinnerlicht.

Jeden Tag nehme ich mir mehrmals in Ruhe Zeit, um bewusst meinen Atem zu lenken. Mehrere Minuten sitze oder stehe ich, schliesse die Augen und konzentriere mich in mich hinein. Ich atme durch Nase und den Bauch ein, halte den Atemstrom und entlasse ihn mit Geräusch durch den Mund. Beim Einatmen ziehe ich die Energie an der Wirbelsäule nach oben. Und beim langen Ausatmen habe ich das Gefühl der Reinigung. Ausleiten.

Das war nur ein Beispiel, wie ich es praktiziere. Es gibt genügend für jeden passende Anleitungen. Ich wollte nur darauf hinweisen, dass die richtige Atmung auch ein Weg zum inneren Gleichgewicht sein kann.

Apropos. Ich mache mit Hingabe Qi-Gong. Dabei ist richtiges Atmen unerlässlich.

Diese körperliche Geisterfahrung kann ich nur empfehlen. Leider bin ich in gewisser Weise immer noch Anfänger. Ich will noch viel davon lernen. Auch dafür ist es mit 91
Jahren nicht zu spät.